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| Funtana Pro | ||||
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Als erstes das technische zur Maschine:
Nach dem auspacken der Teile fällt mir als erstes die sehr gute Qualität des Holzes ins Auge, die vielen einzelnen Teile sind alle gut verpackt und die Tüten wenigstens mit einen kleinen Aufkleber für Tragfläche und Rumpf beschriftet. Das macht den Anfang etwas leichter, die Teile zuzuordnen. Mit dabei ist eine Zeichnung für die Tragfläche und ein Handbuch, was allerding sehr spärlich mit Information zum Bau ausgestattet ist. Der Rumpf ist leider nur mit 50% Größe auf der Zeichnung. Bevor man mit dem Bau beginnt, sollte man sich die Bauanleitung sehr sorgfältig durchlesen. Die Holzteile sind nämlich nicht numeriert, sodass einem hier schnell einige Fehler unterlaufen können. Ansonsten geht der Aufbau der Funtana Pro sehr schnell vonstatten, da die Teile absolut sauber gefräst sind. Der Bau geht bei mir mit dem Rumpf los, damit etwas schneller eine Menge Teile verschwinden. Zum kleben benutze ich dünnen und mittleren Sekundenkleber, für stark belastete Stellen 5min - oder 30min Epoxy. Weißleim klebt zwar gut, ist aber auch mit der schwerste Kleber den es gibt. Hier schon mal die Halterung für das Seitenruder-Servo: Der originale Motorspant wurde mit Kohlefaser laminiert, raus kam eine sehr haltbare und leichte Verbindung. Was ich allerdings nicht beachtet hatte, dass die Frontplatte zu klein für den 3W Motor ist und der Dom ca. 3,5cm zu kurz war. Das Ergebniss: Ich musste den kompletten Motordom wieder abtrennen und komplett einen Neuen bauen. Schade um das Kohlefaser und die Arbeit. Auf den rechten Bild ist schon der neue Dom mit Motor zu sehen, laminiert wurde er mit Glasfasergewebe. Hier nun der rohbaufertige Rumpf mit den schon angepassten Hauben: Die Heckleitwerke bauen sich relativ schnell, da alle Teile sehr gut zusammen passen. Ein Problem waren die Höhenruderservos, hier passen original keine Standartgrößen rein. Bei mir sollten aber die Hitec HS-645 MG zum Einsatz kommen. Hier war nun wieder mal etwas Anpassung nötig. Rein müssen sie, egal wie. Weiter geht es mit der Tragfläche. Durch die Hellingleisten läßt sich die Tragfläche sehr gut bauen, sie liegt so sehr stabil auf dem Bautisch, ein Verzug ist somit fast ausgeschlossen. Was mir aber aufgefallen ist, trotz der Schablone im Mittelbereich und sehr genauen arbeiten, passte die Tragfläche am Schluss nicht genau an den Rumpf. Der Grund hierfür blieb in Dunkeln. Durch das Auffädeln der Rippen auf die Kohlestäbe entsteht sehr schnell eine äußerst stabile Konstuktion und die abschließende Beplankung ist ein Kinderspiel. Bei den anschließenden Querrudern ist erstmal eine Menge Schnitzarbeiten angesagt, wir wollen doch auch richtig große Ausschläge haben, oder ...?? Zum Schluss wird die gesamte Maschine verschliffen und es geht ans Finish. Ich habe mich für Oracover-Bügelfolie entschieden, für das Design benutze ich die dünne Klebefolie von Oracover. Die Schriftzüge werden mit einem Computer-Plotter hergestellt. Die Klebefolie macht sich am besten indem man sie vor dem aufkleben mit Seifenlauge anfeuchtet. Nach dem auflegen lassen sich dadurch Korrekturen durchführen. Liegt alles an der richtigen Stelle, lassen sich die Blasen leicht rausrakeln. Nach etwa 24h ist auch die Folie getrocknet und die volle Klebekraft ist erreicht. Zum Schluss geht es an den RC-Einbau.Hier mal noch ein paar Bilder vom Tankeinbau, Zündung und Empfänger. Auf dem unteren Bild sieht man die kleinen Balsaboxen, sie dienen als Halterung und Schutz der zwei Lipo-Akkus. Nach dem nun alles fertig ist und alles nochmal getestet wurde, kann es nun an den ersten Testflug gehen. Nach dem Erstflug,
mein erster Eindruck zur Funtana Pro : Eine Top Maschine !!! Durch die absolute Leichtbauweise der Maschine, den leichtgewichtigen 3W-28i und auch der Lipotechnik habe ich ein Gewicht von 4860g erreichen können. Damit bin ich mehr als zufrieden. Und so schaut sie auf dem Platz bzw. in der Luft aus (naja fast in der Luft :-) Technische Daten zum eingesetzten Motor 3W-28i
Bildquelle: 3W Hubvolumen: 28,5 ccm
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